Folgen für den Schnarcher 

Da die Schnarchzyklen vor allem in den wichtigen Traum- und Tiefschlafphasen vorkommen, haben die meisten Schnarcher keinen erholsamen Schlaf. Abgeschlagenheit, Nervosität und Müdigkeit auch nach langem Schlaf sind im Wachzustand die Folge. Schwerwiegendere Schnarchleiden können, sofern sie langfristig auftreten und nicht erkannt werden, Beeinträchtigungen am Herz - und Kreislaufsystem (Bluthochdruck) mit Erhöhung des Infarkt- und Schlaganfallrisikos, können bei langfristigen Auftreten einer schwerwiegenden Schlafapnoe die Folge sein.

Tagesmüdigkeit kann die Konzentrationsfähigkeit schwächen.

 

Untersuchungen zeigen, dass das Bluthochdruck-Risiko bei Schnarchenden um das doppelte erhöht ist im Vergleich zu Nichtschnarchern. Zudem hat jeder zweite Patient, der unter Schlafapnoe leidet, auch erhöhte Blutdruckwerte. Damit ist zwar keine unmittelbare Abhängigkeit bewiesen, aber die Vermutung wird sehr naheliegend, dass Personen mit Hypertonie tendenziell eher zum Schnarchen neigen. Was häufig auch damit zusammenhängt, dass Übergewicht als weiterer begünstigender Faktor für das Schnarchen oft mit erhöhtem Blutdruck einhergeht. Wobei die Ursache-Wirkungs-Relation nicht eindeutig ist, sondern in beide Richtungen geht.

 

 

Folgen für den Partner

Die Gesundheit des Partners wird gefährdet, sowie die Stabilität der Beziehung. Der Geräuschpegel des Schnarchens ist bei 20 Dezibel vergleichbar mit der Lautstärke des Raschelns von Laub, er kann aber auch Werte erreichen, die mehr als viermal so hoch sind. Das Guniness-Buch der Rekorde führt Schnarchen von 93 Dezibel auf.

 

 



Karrierebremse

Bei Schnarchern tritt häufig die Tagesmüdigkeit auf, der Schnarcher fühlt sich morgens schon zerschlagen. Durch die eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit und eine ständige Müdigkeit, sinkt die Leistung und kann so die Karriere beeinflussen. Der Betroffene ist meist auch launisch und gereizt. Durch die Abgeschlagenheit können auch Depressionen entstehen.

 

 

Sekundenschlaf - Risiko im Verkehr

Der Sekundenschlaf bedeutet ein hohes Risiko im Verkehr, an Maschinen und auch am Arbeitsplatz.

Viele ungeklärte Unfälle sind vermutlich auf den sogenannten Sekundenschlaf zurückzuführen. Er entsteht wenn der Schlaf nicht erholsam ist.